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MARIA SALVADOR

Geboren 1974 in Kalifornien.
Aufgewachsen in Mexiko auf der Farm seiner Eltern.
Er wusste, er will die Welt bereisen und malen.
Mit fünfzehn Jahre ging er alleine nach Guadalajara
und lebte auf den Strassen dieser Stadt. Es gelang ihm durch die Hintertüre ins "Instituto Cultural Cabanas", wo er als zu junger Schüler "unsichtbar" am Unterricht teilnahm.
Während dieser Zeit durfte er bei seinen Verwandten wohnen.
Seine nächste Reise führte ihn nach Mexiko-City.
Er arbeitete als Kellner, verkehrte in den Künstlerkreisen, malte und schrieb Poems.
Von dort aus ging es weiter nach San Francisco, 
wo er seine erste Ausstellung realisierte.
Es folgte ein kurzer Aufenthalt in der Schweiz und
eine intensive Schaffensperiode in Puerto Vallarta, Mexiko.
Er lebt und arbeitet heute in New York.
In Puerto Vallarta entstanden seine ersten Arbeiten als ein Bildhauer.
Was uns in den Skulpturen aus Terrakotta und Bronze begegnet, sind die Beobachtungen eines jungen bewegten Lebens. Auf den Strassen von Städten, bevölkert durch Körper mit unterschiedlichen Gesichtern, Ambitionen, Gefühlen, Neigungen und Fehlern.

Das Erkennen von sich selbst in jedem Mann, in jeder Frau.
Das Ineinanderfliessen von Beobachter und Beobachtetem, in welcher sich die Grenzen des hautumschlossenen Ichs auflösen, ohne zu dissoziieren, ohne die Essenz der
Einzigartigkeit des eigenen Ichs zu verlieren. In diesen Arbeiten wiederspiegeln sich all die Begegnungen, welche sein Ich in einer Weise transformiert haben. Sie sind trotzdem auch der Kampf gegen die eigene Gewöhnlichkeit. Die Rechtfertigung eines Ichs, dass sich in anderen erkannt hat.
Die Ausstellung heisst bezeichnend:

PROFILE UND SELBSTPORTRAITS, ICH

Maria Salvador schreibt in seinem Poem For those and other reasons:

Do not ask me
I do not know who I am
why I am
where I am going
who is waiting for me
if there is somebody on my way
I have no age
I lost the calculation
when the days started to be the same
and the nights to be like hell
if I can call this a life
it does not make a difference where I was born
if I do not know where I will end up to be
if I ever learned something
or learned from somebody
it does not make a difference where
when
how
or with whom
if nobody taught me how to hate
nobody taught me how to love
nobody told me how to survive
in this world of cannibals
nobody told me ever
that love ended up being a fantasy
a cry in time of need
an emptiness in the crowds of the heart
nobody reminded me
that love is like an animal in danger of extinction
if not already swept out from the planet of the humans
or from the cause of love itself
ironically not from the consciousness of need

I did not learn from anybody to cry with my hands
these hands that blindly draw their feeling
of forms and colours
nobody taught me that the soul
usually rests on paper sheets
I have learned it because my will, my anxiousness
my anger demanded me to put them on paper
today I do not even close my eyes to forget
because my hands learned to cry out
in the silence of my pictures and my poetry

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20TH CENTURY MALE NUDE PHOTOGRAPHY

ARTE FINO, Galerie an der Rämistrasse 33, zeigt zum ersten Mal in Zürich in diesem Umfang, ein eindruckvolles fotohistorisches Zeugnis, des Inszenierungswillens in der Fotografie: 

Der männliche Akt von den Anfängen um 1900 bis Heute  

Baron Wilhelm von Gloeden war der erste Fotograf, der den Mut aufbrachte etwa um das Jahr 1900, Männer abzulichten, die nichts weiter als einfach nur nackt waren. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde die Aktfotografie jäh unterbrochen. Erst nach dem zweiten Weltkrieg wagten sich die Fotografen wieder vermehrt an nackte männliche Tatsachen heran. Und erst Anfang der 90er wurde der männliche Akt in Werbung, Kunst und Alltag ein fester Bestandteil unserer ästhetischen Welt.

 Wir zeigen die Arbeiten folgender Künstler: 

Wilhelm von Gloeden

Deutscher (1856-1931)

Herbert List

Deutscher (1903-1975)

Horst P. Horst

Deutscher (1906-1999)

George Platt Lynes

Amerikaner (1907-1955)

Robert Mapplethorpe

Amerikaner (1946-1989)

Bruce Weber

Amerikaner (1946-)

Pierre & Gilles

Franzosen (vierzigundetwas)

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Press Release  RUVEN AFANADOR


TORERO


Matadors from Colombia, Mexico, Perú and Spain
Photographs by Ruven Afanador

October 11 - December 30, 2002

Vernissage:
Friday 18 - October, 6 - 11 pm

Gallery hours: Tuesday - Friday, 10 - 12 am
Saturday 11 - 4 pm


Arte Fino is is pleased to announce, TORERO, an exhibition of black and white photographs of young matadors from Colombia, Mexico, Perú and Spain by Ruven Afanador.

Afanador has earned wide acclaim over the last decade for his opulent images of haute couture, placed in other worldly settings. His work is strongly influenced by the Latin American culture he absorbed during his childhood in Colombia. Disparate influences such as, the photographs of Irving Penn, religious symbolism, with its elaborate costumes, pageantry and drama, are combined with reminders of his youthful fascination with beauty contests and exaggerated concepts of femininity.

The theme of the bullfight allows Afanador to expand his exploration of sexual roles and ambiguity. The "torerillos" ("young bullfighters") are corseted like fashion models in ornate ritual costumes. They exude a heightened sexuality that inspires the adoration of both men and women. The classical serenity of these portraits is juxtaposed with our understanding of the violence of the bullfight. Afanador's Torero portraits reveal his fascination with male beauty and this secret society of men that is deeply rooted in Latin American tradition.

Ruven Afanador was born in Colombia and spent his childhood in Bucaramanga, a city north of Bogatá. He currently resides in New York.


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Press Release FRIDA KAHLO

Die Auswahl der Portraitfotografien von Frida Kahlo vereinigt die Arbeiten von einigen der berühmtesten Fotografen des zwanzigsten Jahrhunderts. Künstler wie Edward Weston, Imogen Cunningham, Manuel Álvarez Bravo und Martin Munkacsi. Arbeiten von führenden Fotojournalisten, welche im Auftrag für die internationale Presse gearbeitet haben, wie Gisèle Freund, Bernard Silberstein und Fritz Henle, sowie Aufnahmen von Kahlos Verwandten, Liebhabern und Freunde, unter welchen einige professionelle Fotografen waren, wie Guillermo Kahlo, Nickolas Muray und Lola Álvarez Bravo.

Eine der grossen Faszinationen sich die Bilder dieser Ausstellung anzuschauen liegt in der Entdeckung der verschiedenen Facetten Frida Kahlos Persönlichkeit. Sie fokussieren die Malerin, die Ehefrau, die Tochter, die Liebhaberin, die Patientin und die Freundin. Wir begegnen Augenblicken aus ihrem Leben: Intimen Momenten mit Diego Rivera, wir sehen in ihr Schlafzimmer, wie sie im Studio malt, mit ihren Haustieren posiert, wir sitzen an ihrem Tisch, spazieren in ihrem Garten, wie auch formalen Fotografien, auf welchen sie in traditionellen mexikanischen Kleidern gekleidet ist und präkolumbischen Schmuck trägt.

Diese Bilder schenken uns einen Einblick in das Leben einer der interessantesten Künstlerinnen des zwanzigsten Jahrhunderts, verführen uns, erwecken unsere Neugierde. Sie bringen genau soviel zum Vorschein, wie sie verheimlichen von der Frau, welche sich la gran ocultadora oder "die grosse Verheimlicherin" nannte. Auf den Fotografien erscheint sie meist als eine rätselhafte mystische Persönlichkeit.

Die mexikanische Künstlerin wurde 1907 geboren. Doch sie wählte zu ihrem Geburtsjahr 1910 aus, das Jahr, das Mexiko die Revolution und einen jahrzehntelangen Prozess der nationalen Identitätsfindung brachte. Ein Prozess, in welchem sich das Land gewissermassen neu erfand. Fridas Leben zeigte deutliche Parallelen zu dieser Metamorphose auf, denn auch sie suchte nach Identität, erfand sich während dieser stürmischen Jahre selbst immer wieder aufs neue. In der heutigen Zeit der fragmentierten Identitäten ist die Leichtigkeit, mit welcher Frida immer neue Gestalten annahm, ein wichtiger Grund für ihre Anziehungskraft, die sie auf Millionen von Menschen ausübt und die sie selbst zur Ikone machte. Entscheidend für die Bildung zur Ikone, eine aussergewöhnliche Kunst in sich selbst, war Fridas Manipulationsfähigkeit und ihr Verständnis für die Kamera. Die Fotografien dieser Ausstellung legen ihre Entwicklung zur Ikone dar und fokussieren auf deren kaleidoskopische Dimension.



arte fino bids farewell to Rämistrasse

arte fino bids farewell to Rämistrasse. Many people will be surprised, some will think it wise, others that it is too soon to decide on the fate of a Zurich-based gallery. Our decision will be judged differently according to individual theoretical and empirical knowledge, professional environment, economic orientation and interest.

The gallery was opened two days after a world-shattering, socially, politically and economically paradigmatic event. More bad news followed on its heels, news that influenced the thoughts and actions of us all.

The world as a market place has changed, and the art trade is no exception. In particular, we are compelled to reconsider the status of the traditional gallery and its place in Switzerland. Unless a gallery has been part of the scene for decades, with an adequate clientele and a comfortable reserve from the 1980s, it is difficult to survive. Dogmatic thinkers will doubtless plead for "a little more patience". And innovative thinkers will allege that there are new paths to be trodden even in the art world, with the Internet playing an important role.

Zurich is not an international city; it is no secret that a gallery cannot live on Swiss clientele alone. Quality, an aesthetic approach, idealism and cultural responsibility are not enough to maintain the machinery of a gallery. It is virtually impossible to meet the cost of high rents, personnel salaries and exhibition organisation expenses, particularly in the middle segment of the art trade. Adaptability is also required from the artists themselves; air travel, hotels, expenses and perhaps even a chauffeur are no longer in keeping with the times if the artist wishes to help preserve the temple of his art.

arte fino bids farewell to Rämistrasse not because it has to, but because it wants to. arte fino will continue to be represented on the web, and above all we shall follow possible developments on the art market with lively interest and an alert spirit.




 

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